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16. Februar 2021
Management und Wirtschaft
Ausblick
Bankensektor: Widerstandsfähigkeit stärken, Transformation beschleunigen
Die 100 größten europäischen Banken hatten bis zum zweiten Quartal 2020 insgesamt 62,5 Milliarden US-Dollar zurückgestellt. (Foto: bluedesign/stock.adobe.com)
Die Corona-Pandemie bringt für den Bankensektor neben den finanziellen Folgen weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Deloitte hat die Auswirkungen analysiert.
Das Ergebnis der Untersuchung : Die Krise ...
führt zu einer neuen Wettbewerbslandschaft
dämpft das Wachstum einiger traditioneller Bankprodukte
löst eine neue Innovationswelle aus
verändert die Rolle der Filialen und beschleunigt insbesondere die Digitalisierung
Nicht alle Trends sind erst durch Covid-19 entstanden, doch wird die Pandemie erheblich zu deren Beschleunigung beitragen, stellt Deloitte fest. Je länger die Pandemie dauere, desto größer werde der Anteil problematischer Kredite in den Büchern der Banken.
„Eigenkapitalrentabilität weiter rückläufig”
Mit Blick auf die Risikovorsorge der Kreditinstitute zeige sich, dass die 100 größten europäischen Banken bis zum zweiten Quartal 2020 insgesamt 62,5 Milliarden US-Dollar zurückgestellt hatten – weniger als ihre US-Peers mit 103,4 Milliarden US-Dollar.
Die nunmehr noch länger bestehende Niedrigzinsphase werde voraussichtlich weiteren Druck auf die Margen der Banken ausüben und damit eine Erholung des Zinsertrags verhindern. Die Prognose im wirtschaftlichen Basisszenario deute auf einen weiteren Rückgang der Eigenkapitalrentabilität um knapp drei Prozentpunkte hin.
Umfangreicherer Ansatz für Krisenmanagement
Eine Befragung internationaler Führungskräfte zeige, dass Banken sich zunächst darauf konzentrieren, ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen – bezogen etwa auf die Kapitalausstattung, technologische Fragen oder die Belegschaft. Die beiden meist genannten Punkte:
54 Prozent gaben an, den eigenen globalen Footprint neu bewertet und einen umfangreicheren Krisenmanagement-Ansatz vorbereitet zu haben
53 Prozent gaben an, das eigene Krisenmanagement nunmehr umfangreicher zu dokumentieren
Im Ausblick resümiert Deloitte, dass Banken ihren Fokus nicht nur auf ein einzelnes Themenfeld legen, sondern funktionsübergreifend denken sollten. Die vollständige Studie hat das Unternehmen hier veröffentlicht .
(ESV/fab)
 
Autorin: Regine Kraus-Baumann
Die Corona-Pandemie hat zu drastischen Veränderungen im Alltag und im Arbeitsleben geführt. Was ist zu tun, wenn Geschäfte schließen, Umsätze und Lieferketten wegbrechen, Mitarbeiter ausfallen und Maßnahmen wie Kurzarbeit und Home-Office zu ergreifen sind? Jedes Unternehmen sollte jetzt auf neue Krisenlagen optimal vorbereitet sein.
Einen flexibel anpassbaren Operationsplan präsentiert Ihnen dieser von der TASCO Revision und Beratung GmbH initiierte und von Regine Kraus-Baumann verfasste Leitfaden – einschließlich Entscheidungsmatrix mit klaren Trigger-Points: „Gefährdungssituation – Risiko – Maßnahme“. Im Fokus stehen u.a.
Bestimmung kritischer Ressourcen als Basis jedes Maßnahmenpakets,
Installieren eines Frühwarnsystems , das insb. die Kommunikationsketten festgelegt,
Aufbau und Aufgaben des Krisenstabs und seiner Mitglieder,
Umsetzung des Operationsplans , der Gefährdungsanalyse und des Maßnahmenkatalogs,
Recovery und wie Sie systematisch Wege zurück zur Normalität einschlagen.
Alle vorgestellten Checklisten und Handlungsschritte sind sowohl nach Organisationseinheiten (z.B. Pandemiebeauftragter, Personalleitung, PR-Abteilung) als auch nach Themen (z.B. Informationsbeschaffung, personelle oder medizinische Maßnahmen) gegliedert.
ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
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